Surfen und Windsurfen auf La Palma
Für
Windsurfer ist La Palma ein weitgehend unbeschriebenes Blatt.
Der Süden ist auf La
Palma im Gegensatz zu Teneriffa (El Medano) nur schlecht zugänglich.
1. Allenfalls der Strand in
Las
Cabras gibt bescheidene und bei Ebbe
nicht unproblematische Einstiegsmöglichkeiten. Dafür ist dort natürlich Wind
und Welle häufig "erste Sahne".
2. Weiterhin bietet sich unser benachbarter Sandstrand "Bajamar" im
Schutz der verlängerten Hafenmole in Santa Cruz an.
4. Letzte und vielleicht einfachste Möglichkeit: Der Steinstrand im "barranco
secco". Nicht so schlecht, wenn man den wenigen Surfern in Santa Cruz
glauben soll, insbesondere, wenn die Anfahrt am Rande der ehemaligen Müllkippe
nicht stört.
5. Bleibt noch eine nur mit Geländewagen zu bezwingende Abfahrt nach El
Puertito, gutes Revier, aber nur für Fortgeschrittene geeignet.
Hier
könnt Ihr Euch mal einen ernsthaften Surfreisebericht über die Insel ansehen
Ich zitiere mal als kleine Infos:
La Palma ist ein Fels im Meer. Bis zu 1500
Meter hoch sind die Berge, und abenteuerliche Kurven führen direkt durch dicke
Passatwolken. Schließlich sind wir fast in
El Puertito, unserem Spot. Es
trennen uns 700 Meter vom Atlantik. Und zwar senkrecht. Aber macht nix; wir
haben Carlos und der hat einen Kumpel und der hat einen Geländewagen. Den
braucht man nicht um über die Schotterpiste runter zum Meer zu kommen. Aber
er ist ganz nützlich, um wieder raufzukommen. Die eher vertikale Landschaft
hat aber auch Ihr gutes. Sie kanalisiert den Wind. Und Carlos Kumpel Moisé
sagt, das mache die Segelwahl einfach. Er besitzt
nur ein Segel - ein Dreieinhalber. Wir
schlucken, Moisé muß ein ziemlich glücklicher Mensch sein.
Und an diesem Tag sind wir es auch. 
"Windsurfen
auf La Palma bedeutet Abenteuer pur. Da die wenigen Spots nur mit geländegängigen
Fahrzeugen zu erreichen sind und der Einstieg
über Geröll oder scharfe Lavafelder,
gepaart mit gelegentlichem Shorebreak, nicht jedermanns Sache ist, lohnt
sich ein Surftrip auf diese Insel nur für echte Naturfreaks. Denn
wenn ihr auf dem Wasser seid, bietet sich euch ein atemberaubender Anblick
- Windsurfen vor einer gewaltigen Naturkulisse. Mountainbike
und Wanderschuhe solltet ihr auf jeden Fall
mitnehmen - La Palma bietet mit seiner abwechslungsreichen Vegetation,
von Lavafeldern im Süden bis zu Pinienwäldern in der Caldera, jede
Menge interessante Touren"
Wellenreiten
Ein
wenig Boogieboarden ist auch in Los
Cancajos möglich, wenn die Welle gut steht
- also meist im
Sommer, aber sehr
ernst kann man das nicht nehmen, außerdem haben es sich die
life-guards zur Angewohnheit gemacht, bei mittlerer Welle die Rote Flagge
aufzuziehen und die Spaßbremse zu ziehen.
Die ernsthaften Surfer und Boogieboarder der Ostseite treffen sich am Playa
Nogales, 15 min von der Inselhauptstadt entfernt. Erwartet aber nicht zuviel,
die steil abfallende Bodenformation der Insel läßt keine sehr langen
"Ritte" zu. In Nogales ist gelegentlich auch mit kräftiger Strömung
zu rechnen, also haltet Euch unbedingt an die
Einheimischen, Ihr wärt nicht das erste Opfer von
Selbstüberschätzung.
Gleiches gilt für die Spots der Westseite, dort wird am
Paya Nueva bei Puerto
Naos und beim
Zamorra-Strand
ein wenig weiter südlich gesurft. Vor Allem im Winter rollen
hier schon einige gewaltige Brecher heran.
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